Die vergangene Woche hatte ich besuchsfrei. Meine Wohnung war auf einmal so leer, kein Bettenlager mehr,...
Puh, die Woche hätte ich allerdings auch keine Zeit gehabt, um mich um Besuch zu kümmern. Irgendwie hat es sich doch gerächt, dass ich die vorherige Woche immer gegen 18-1830 aus der Arbeit gegangen. Das wollte diese Woche alles nachgeholt werden.
Sonntag Abend bin ich erstmal zu meinem Schneider getigert. Hemden holen. Und dann ist es mir siedendheiss eingefallen: da steht doch demnächst ein Geburtstag an. Was schenke ich nur dem Geburtstagskind, also mir? Zum Glück kenne ich mich doch schon ganz gut und habe mir 2 hübsche Maßanzüge zum Geschenk gemacht. Just in time werden sie fertig. :-)
Die restliche Woche war bestimmt durch Arbeiten bis in die Puppen, etwas Squash und viel Vorfreude auf Moskau. Donnerstag hab ich es um 2130 endlich aus der Arbeit geschafft, heim gedüst und Koffer gepackt. Taxi war 15 min früher da, war auch nicht schlecht weil ein fetter Stau die normalen 15 min auf 1 Std verlängert hat.
Nach nur kurzen Std gammeln im Terminal ging es dann in den Flieger: mein erster Flug mit Aeroflot. Hatte da so meine Vorurteile und war am Anfang doch sehr positiv überrascht. Abgesehen von der Stewardess, die mir doch tatsächlich das Telefonieren beim Einsteigen ins Flugzeug verbieten wollte. Nicht mit dem Wüstenfuchs!
Wie gesagt, ich war positiv überrascht. Flieger sah sehr neu aus, sauber, in der Economy Class saubere Ledersessel (von Recaro).
Aber dann: ich wollte meine Kopfhörer einstöpseln. Nur wo?
Jetzt ist mir auch klar, warum man mit Aeroflot für 230 Euro Dubai-Moskau und zurück fliegen kann. Keine Musikprogramme, gar keine Bildschirme (also nicht mal alle 5 Sitze ein Gemeinsams-TV, auch nicht in der Business Class)
Egal, hab 90% des Flugs verschlafen (Abflug war auch erst um 02:10). Sogar schon wieder den Start und eigentlich auch die Landung. Essen war ganz ok. Fisch und Kartoffeln früh um 4 Uhr hab ich bisher noch nie gehabt. ;-) Nur mit Getränken hatten sie es nicht so ganz.
Der nächste Flug geht wieder mit Emirates (schon gebucht).
Am Flughafen in Moskau lief wirklich alles reibungslos. Mein Visum+Einladungsschreiben hat gepasst und ich durfte einreisen; hat schließlich auch ein Haufen Geld gekostet; Gepäck war auch da.
Dank Melina´s Organisation hat am Ausgang ein Fahrer auf mich gewartet und dann ging es weiter zu ihrer Arbeit. Holla die Waldfee, wir sind ca 1,5 - 2 Std durch Moskau gefahren. Die Stadt scheint echt groß zu sein. Hab nicht so richtig viel mitbekommen, weil ich doch ziemlich müde war und die Fahrt ausgiebigst zum Schlafen genutzt habe. Könnte sein, dass ich zufälligerweise direkt am Kreml mal aufgewacht bin, bin mir aber nicht so sicher.
Den restlichen Tag hab ich gegammelt und geschlafen während Melina noch Arbeiten musste. Nachher geht das Touriprogramm los.
Und falls Ihr es noch nicht gemerkt habt: der Blog ist wieder topaktuell!! sogar minutenaktuell.
Über mich
- ChrisimWüstensand
- Von der fränkischen Provinz nach Dubai, eine "klitzekleine" Umstellung wird es schon sein. Mal schauen was ich in dem Jahr dort erleben werde. Hier findet Ihr ein paar Erfahrungsberichte.
Freitag, 11. April 2008
Samstag, 5. April 2008
Eine Woche gutes Blödlabern
Die Nacht nach dem Musandamausflug war leider auch nicht gerade lang, denn um 0615 musste Anne für ihren Heimflug zum Flughafen. Dank total freier Straßen ging das aber total flott und ich lag um 0715 schon wieder in meinem Bett: SCHLAFEN. Endlich. :-)
Den restlichen Samstag habe ich dann mit ein bischen rumräumen in der Wohnung (Vorbereitung für den nächsten Besuch) bzw am Strand in Dubai Marina verbracht. Mensch war das heiss in der Sonne! Wir sind einfach nur gelegen und die Suppe ist an einem runter gelaufen. Nach 2,5 Std waren wir dann auch genug geröstet, gebräunt, aufgeheizt, so dass wir erstmal wieder zu Voj sind. Dusche und Klimaanlage. Herrlich. :-) Abends noch ein kurzer Ausflug in die Battuta Mall und ich habe mir im Geant dort erstmal nen Sonnenschirm für unseren nächsten Ausflug an den Strand gekauft. Werde so langsam doch alt und weich. Sonnenschirm habe ich früher nie gebraucht. ;-(
Der Arbeitsanfall am Sonntag hielt sich glücklicherweise einigermaßen in Grenzen, so dass ich richtig früh (20 Uhr) raus kam. Meine Wohnung wollte ja noch für den nächsten Besuch am Abend präpariert werden.
0 Uhr ging es wieder zum Flughafen (so langsam könnte ich ein persönliches Flughafentaxi bekommen), Andy und Lenie abholen. :-) Mit Andy´s Besuch ist dann die komplette Stammi Spassecke (neben Christoph und mir) aus unseren KS Zeiten hier in Dubai gewesen. Kaum war mein Sparringspartner in Sachen Augenringe in der Stadt, schon haben sich die Luder bei mir wieder gezeigt. Ts, und ich hab gedacht, ich hätte die in Deutschland vergessen.
Die beiden haben sich während der Woche Vormittags ganz gut alleine beschäftigt (Pool, Squash, Shoppen), während ich in der Arbeit mehrfach die Welt gerettet habe. Und Abends sind wir dann zusammen auf Tour.
Erster gemeinsamer Programmpunkt am Montag war natürlich mein Schneider für ein paar Maßhemden. Konnte natürlich nicht widerstehen und habe mir ebenfalls neue bestellt. :-)
Weitere Programmpunkte: Jumeirah Beach Road, Ibn Battuta Mall, Mall of the Emirates und Gold Souk (jeweils ohne mich),Dubai Creek, Barasti Strand Bar, Essen im Bab al Shams, Wüstentour, Deira City Center, Madinat Jumeirah
Beim Madinat Jumeirah wollte ich ihnen die tolle Hoteleinfahrt zeigen. Also beim Wachdienst ne Geschichte von wegen Essen im Restaurant erzählen und schon waren wir drinnen und hoch die Auffahrt. Mein Schlitten wurde wieder nicht bei den Ferraris geparkt, und wir sind ins Hotel um dann durch den Hotelkomplex rüber zur Spassabteilung zu laufen. Am Aufzug hat mir jemand von der Security leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Durchgang nur noch für Hotelgäste. Shit. Meine Geschichte vom vorangegangenen Essen im Restaurant hat auch nicht gezogen. Shit. Also wieder raus, 10 min auf den Transferbus warten, dann doch das Auto kommen lassen, rüber ins Parkhaus und es war natürlich kein Parkplatz frei. War ja klar. Haben dann ein paar 100m entfernt in einer Baustelle geparkt und mussten laufen.
Muss schon sagen, die Lenie hatte es die Woche nicht so ganz leicht. Andy und ich sind schon 2 geborene Dummschwätzer und Blödlaberer und gemeinsam kommen wir zu bisher ungeahnten Traumergebnissen in diesen Disziplinen. Aber sei mal ehrlich, so schlimm war es gar nicht. Außerdem haben sich doch 2 tolle Traumkerle "fast" nur um Dich gekümmert. ;-)
Freitag sind wir noch schnell zu einer privaten Wüstentour mit Lars aufgebrochen. Leider ist das zweite Auto nicht angesprungen, so dass wir nur mit einem Auto in die Wüste sind. Und weil das ja nicht so ganz ungefährlich ist (niemand zum rausschleppen, Ausweichauto,..) sind wir nur gediegen rings um die "Big Red" getuckert. Wüstenfeelig kam aber denoch auf.
Samstag Mittag musste ich die beiden schon wieder zum Flughafen bringen, die wollten wirklich zurück in die Kälte Deutschlands. Unverständlich ;-)
Andy, Lenie: War ne echt super tolle Woche mit Euch und hey, wegen Besuch habe ich keinen Stress! Eine Woche qualitativ höchsten Blödsinn mit Andy labern. traumhaft. :-) Die Fortsetzung gibt es demnächst beim Grillen.
Und Lenie: Was ist denn mit dem I-Phone? Hoffe Du hälst Dich an die Abmachung?! Ansonsten, vielleicht können Andy+ich unsere Sprüche ja noch toppen???
Fotos werden nachgereicht, muss noch sortieren,....
Den restlichen Samstag habe ich dann mit ein bischen rumräumen in der Wohnung (Vorbereitung für den nächsten Besuch) bzw am Strand in Dubai Marina verbracht. Mensch war das heiss in der Sonne! Wir sind einfach nur gelegen und die Suppe ist an einem runter gelaufen. Nach 2,5 Std waren wir dann auch genug geröstet, gebräunt, aufgeheizt, so dass wir erstmal wieder zu Voj sind. Dusche und Klimaanlage. Herrlich. :-) Abends noch ein kurzer Ausflug in die Battuta Mall und ich habe mir im Geant dort erstmal nen Sonnenschirm für unseren nächsten Ausflug an den Strand gekauft. Werde so langsam doch alt und weich. Sonnenschirm habe ich früher nie gebraucht. ;-(
Der Arbeitsanfall am Sonntag hielt sich glücklicherweise einigermaßen in Grenzen, so dass ich richtig früh (20 Uhr) raus kam. Meine Wohnung wollte ja noch für den nächsten Besuch am Abend präpariert werden.
0 Uhr ging es wieder zum Flughafen (so langsam könnte ich ein persönliches Flughafentaxi bekommen), Andy und Lenie abholen. :-) Mit Andy´s Besuch ist dann die komplette Stammi Spassecke (neben Christoph und mir) aus unseren KS Zeiten hier in Dubai gewesen. Kaum war mein Sparringspartner in Sachen Augenringe in der Stadt, schon haben sich die Luder bei mir wieder gezeigt. Ts, und ich hab gedacht, ich hätte die in Deutschland vergessen.
Die beiden haben sich während der Woche Vormittags ganz gut alleine beschäftigt (Pool, Squash, Shoppen), während ich in der Arbeit mehrfach die Welt gerettet habe. Und Abends sind wir dann zusammen auf Tour.
Erster gemeinsamer Programmpunkt am Montag war natürlich mein Schneider für ein paar Maßhemden. Konnte natürlich nicht widerstehen und habe mir ebenfalls neue bestellt. :-)
Weitere Programmpunkte: Jumeirah Beach Road, Ibn Battuta Mall, Mall of the Emirates und Gold Souk (jeweils ohne mich),Dubai Creek, Barasti Strand Bar, Essen im Bab al Shams, Wüstentour, Deira City Center, Madinat Jumeirah
Beim Madinat Jumeirah wollte ich ihnen die tolle Hoteleinfahrt zeigen. Also beim Wachdienst ne Geschichte von wegen Essen im Restaurant erzählen und schon waren wir drinnen und hoch die Auffahrt. Mein Schlitten wurde wieder nicht bei den Ferraris geparkt, und wir sind ins Hotel um dann durch den Hotelkomplex rüber zur Spassabteilung zu laufen. Am Aufzug hat mir jemand von der Security leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Durchgang nur noch für Hotelgäste. Shit. Meine Geschichte vom vorangegangenen Essen im Restaurant hat auch nicht gezogen. Shit. Also wieder raus, 10 min auf den Transferbus warten, dann doch das Auto kommen lassen, rüber ins Parkhaus und es war natürlich kein Parkplatz frei. War ja klar. Haben dann ein paar 100m entfernt in einer Baustelle geparkt und mussten laufen.
Muss schon sagen, die Lenie hatte es die Woche nicht so ganz leicht. Andy und ich sind schon 2 geborene Dummschwätzer und Blödlaberer und gemeinsam kommen wir zu bisher ungeahnten Traumergebnissen in diesen Disziplinen. Aber sei mal ehrlich, so schlimm war es gar nicht. Außerdem haben sich doch 2 tolle Traumkerle "fast" nur um Dich gekümmert. ;-)
Freitag sind wir noch schnell zu einer privaten Wüstentour mit Lars aufgebrochen. Leider ist das zweite Auto nicht angesprungen, so dass wir nur mit einem Auto in die Wüste sind. Und weil das ja nicht so ganz ungefährlich ist (niemand zum rausschleppen, Ausweichauto,..) sind wir nur gediegen rings um die "Big Red" getuckert. Wüstenfeelig kam aber denoch auf.
Samstag Mittag musste ich die beiden schon wieder zum Flughafen bringen, die wollten wirklich zurück in die Kälte Deutschlands. Unverständlich ;-)
Andy, Lenie: War ne echt super tolle Woche mit Euch und hey, wegen Besuch habe ich keinen Stress! Eine Woche qualitativ höchsten Blödsinn mit Andy labern. traumhaft. :-) Die Fortsetzung gibt es demnächst beim Grillen.
Und Lenie: Was ist denn mit dem I-Phone? Hoffe Du hälst Dich an die Abmachung?! Ansonsten, vielleicht können Andy+ich unsere Sprüche ja noch toppen???
Fotos werden nachgereicht, muss noch sortieren,....
Freitag, 28. März 2008
Zeig Dich, Du Sau ähh Delfin
Nachdem wir meine Eltern am Montag Mittag zum Flughafen gebracht hatten, mussten wir uns noch was für den restlichen Tag überlegen.
Hab die Kleine zum Ski Dubai gebracht und mich selber mit meinem Computer und 2 Filmen in die Mall gesetzt. Nach 2 Skisessions kenne ich alle Pisten der Halle doch schon sehr genau. ;-)
Ansonsten war ich leider nicht gerade der beste Gastgeber für meine Schwester. Ich musste jeden Tag bis ca 21-22 Uhr arbeiten, so dass sie sich größtenteils selber beschäftigen musste.
Für den Freitag hatten wir uns dann allerdings doch noch ein kleines Leckerli überlegt. Es ging nach Musandam.
Musandam ist die nördlichste Enklave des Oman. Die südliche Grenze stößt komplett an die VAE während auf der nördlichen Seite der Iran winkt. Die Straße von Hormuz zwischen den beiden Ländern ist ja nicht besonders breit.
Kurz noch mit Anne und Voj abgestimmt und die Entscheidung für einen Kurzurlaub war gefallen. Donnerstag abend wollte ich dann etwas früher aus der Arbeit, um noch meine Sachen zu packen und ein bischen Essen zu kaufen. Hat natürlich nicht richtig geklappt - es wurde "nur" 2000 Uhr. immerhin.
Also heim, Sachen packen (ist ja nicht viel für nur eine Nacht campen), Anne (=Schwester), Voj und Anne einpacken kurz beim Spinneys essen kaufen und los gehts.
Die geplante Anreise von 2 Std hat ne knappe Std länger gedauert. Wir haben uns tierisch in Sharjah verfahren. Shit. Gegen 24 Uhr waren wir endlich an der Grenze und haben versucht einzureisen. Hmm, da war doch irgendwas besonderes, wenn man mit dem Auto in den Oman möchte? Die Oman-Versicherung. Die hatten wir leider nicht, glücklicherweise war direkt neben der Grenzerbude auch gleich ein offenes Versicherungsbüro (um 00:3o Uhr), und wir konnten uns die Police besorgen.
Geschafft, endlich durften wir einreisen und sind an der Küste entlang gefahren. Wirklich sehr cool bei Dunkelheit, weil die gesamte Küstenstraße beleuchtet und der Küstenverlauf sehr zerklüftet ist.
Gegen 01:00 hatten wir endlich unseren "Campingplatz" gefunden. Empfohlen von meinem CFO und Voj´s Schwester. Jedenfalls dachten wir das. Zelte aufbauen, Essen, Sheesha versuchen (hatte ne Dichtung vergessen -> klappte nicht) und noch ne Runde quatschen. 07:30 am nächsten Morgen wurden wir unsanft geweckt. Ein rießen Bagger wollte genau an unseren Zelten buddeln. Hallo? Freitag ist doch der muslimische Sonntag! Gilt wohl nicht für alle. Mensch hatte ich ne Laune aufgrund der unsanften Weckung nach nur 3,0 Std unruhigen Schlaf. Da könnte ich mir schönere Weckarten vorstellen. ;-)
Wie sich am nächsten Arbeitstag rausgestellt hatte, war es übrigens doch nicht der empfohlene Platz zum übernachten.
Also Zelte ins Auto einpacken und weiter ging die Fahrt. War irgendwie nicht so erfolgreich und schließlich haben wir uns überlegt, zu unserem Zeltplatz zurückzufahren und das benachbarte Hotel wegen Touri-programmen zu fragen. Genau die richtige Entscheidung! War jedoch so hammermüde, dass ich Voj fahren lassen musste. Dementsprechend hab ich die 20 min verpennt und wurde zum Start unseres Programms geweckt: eine Ganztagesfahrt mit einer Dhau an der Küste entlang.
Also ging es um 09:30 an Bord einer traditionellen Dhau -jedoch mit Motorantrieb- und wir sind mit ca 10 anderen Passagieren die Küste entlang getuckert worden.
Die Küste des nördlichen Oman ist wirklich wunderschön. Die Berge wachsen praktisch direkt aus dem Meer und es gibt massenhaft verzweigte und verwinkelte Buchten.
Leute, ich hatte ja keine Ahnung, was wir da gebucht hatten. Hab mir ja ein Nickerchen gegönnt, während die Mädels das arrangiert hatten. Wir tuckern also gemütlich durch die eine Bucht als auf einmal alle auf die linke Seite vom Boot springen. Delfine waren in Sicht, ca 30 m vom Boot entfernt. War noch etwas belämmert vom Dösen und deshalb nicht so schnell auf der anderen Seite. Perfekt, denn sozusagen als kleine Entschädigung kam auf meiner Seite ca 1m neben dem Boot einer wunderschöner Delfin angeschwommen und hat uns kurz Gesellschaft geleistet. Man muss nicht immer der schnellste sein, um das beste zu bekommen. :-)
Leider waren die Delfine nicht so ganz guter Laune oder mit der Bezahlung unzufrieden. Sie haben sich nämlich nicht gerade als bestes Fotomodell erwiesen und sich immer nur kurz gezeigt -> Foto an -> ran zoomen -> Delfin abgetaucht. Hab also über den Tag ca 150-200 Fotos verschossen. Dank 50er Serien hab ich wenigstens ab und zu einen Flipper drauf.
Es ging also weiter durch diverse Buchten zu unserem ersten Stop: Schnorcheln.
Anfangs sehr cool, dann haben wir uns allerdings mit diversen Quallen angelegt, was weniger schön war. Bin noch nie vorher von so nem kleinen Drecksding getroffen worden, aber holla. War da gerade richtig gut auf Tempo, um zu den anderen aufzuschliessen, und auf einmal trifft mich ein fetter Schlag an der rechten Schulter. War ja fast wie ein guter Sidekick beim Kämpfen, allerdings sehe ich im Ring meinen Gegner, während sich die Qualle irgendwie angeschlichen hatte. Hab mich vor Schreck erstmal um die eigene Achse gedreht, massenhaft Salzwasser durch den Schnorchel geschluckt und irgendwelche komischen Geräusche gemacht... Noch besser hatte es Anne erwischt, bei ihr hatte sich ne ganze Familie ausgetobt.
Also erstmal aufs Boot, erholen und ein Nickerchen machen. In der nächsten Bucht gab es leckeres Mittagessen (gegrillter Fisch, Huhn,...) und dank fehlender Quallen konnten wir wieder ins Wasser.
Gegen 17 Uhr waren die Tour leider vorbei, wir etwas bräuner und dann sind wir vom Hotel wieder Richtung Dubai aufgebrochen. Heimfahrt ging super schnell und ereignislos. Grenze war kein Problem, Autobahn leer, so dass wir nach 2 Std wieder in Dubai waren.
Ein super toller 19 Std Ausflug in den Oman lag hinter uns. Und für mein erstes Treffen mit freien Delfinen nehme ich doch gerne das krasse Schlafdefizit und die paar km Anreise hin.
Fotos werden noch nachgereicht!
Hab die Kleine zum Ski Dubai gebracht und mich selber mit meinem Computer und 2 Filmen in die Mall gesetzt. Nach 2 Skisessions kenne ich alle Pisten der Halle doch schon sehr genau. ;-)
Ansonsten war ich leider nicht gerade der beste Gastgeber für meine Schwester. Ich musste jeden Tag bis ca 21-22 Uhr arbeiten, so dass sie sich größtenteils selber beschäftigen musste.
Für den Freitag hatten wir uns dann allerdings doch noch ein kleines Leckerli überlegt. Es ging nach Musandam.
Musandam ist die nördlichste Enklave des Oman. Die südliche Grenze stößt komplett an die VAE während auf der nördlichen Seite der Iran winkt. Die Straße von Hormuz zwischen den beiden Ländern ist ja nicht besonders breit.
Kurz noch mit Anne und Voj abgestimmt und die Entscheidung für einen Kurzurlaub war gefallen. Donnerstag abend wollte ich dann etwas früher aus der Arbeit, um noch meine Sachen zu packen und ein bischen Essen zu kaufen. Hat natürlich nicht richtig geklappt - es wurde "nur" 2000 Uhr. immerhin.
Also heim, Sachen packen (ist ja nicht viel für nur eine Nacht campen), Anne (=Schwester), Voj und Anne einpacken kurz beim Spinneys essen kaufen und los gehts.
Die geplante Anreise von 2 Std hat ne knappe Std länger gedauert. Wir haben uns tierisch in Sharjah verfahren. Shit. Gegen 24 Uhr waren wir endlich an der Grenze und haben versucht einzureisen. Hmm, da war doch irgendwas besonderes, wenn man mit dem Auto in den Oman möchte? Die Oman-Versicherung. Die hatten wir leider nicht, glücklicherweise war direkt neben der Grenzerbude auch gleich ein offenes Versicherungsbüro (um 00:3o Uhr), und wir konnten uns die Police besorgen.
Geschafft, endlich durften wir einreisen und sind an der Küste entlang gefahren. Wirklich sehr cool bei Dunkelheit, weil die gesamte Küstenstraße beleuchtet und der Küstenverlauf sehr zerklüftet ist.
Gegen 01:00 hatten wir endlich unseren "Campingplatz" gefunden. Empfohlen von meinem CFO und Voj´s Schwester. Jedenfalls dachten wir das. Zelte aufbauen, Essen, Sheesha versuchen (hatte ne Dichtung vergessen -> klappte nicht) und noch ne Runde quatschen. 07:30 am nächsten Morgen wurden wir unsanft geweckt. Ein rießen Bagger wollte genau an unseren Zelten buddeln. Hallo? Freitag ist doch der muslimische Sonntag! Gilt wohl nicht für alle. Mensch hatte ich ne Laune aufgrund der unsanften Weckung nach nur 3,0 Std unruhigen Schlaf. Da könnte ich mir schönere Weckarten vorstellen. ;-)
Wie sich am nächsten Arbeitstag rausgestellt hatte, war es übrigens doch nicht der empfohlene Platz zum übernachten.
Also Zelte ins Auto einpacken und weiter ging die Fahrt. War irgendwie nicht so erfolgreich und schließlich haben wir uns überlegt, zu unserem Zeltplatz zurückzufahren und das benachbarte Hotel wegen Touri-programmen zu fragen. Genau die richtige Entscheidung! War jedoch so hammermüde, dass ich Voj fahren lassen musste. Dementsprechend hab ich die 20 min verpennt und wurde zum Start unseres Programms geweckt: eine Ganztagesfahrt mit einer Dhau an der Küste entlang.
Also ging es um 09:30 an Bord einer traditionellen Dhau -jedoch mit Motorantrieb- und wir sind mit ca 10 anderen Passagieren die Küste entlang getuckert worden.
Die Küste des nördlichen Oman ist wirklich wunderschön. Die Berge wachsen praktisch direkt aus dem Meer und es gibt massenhaft verzweigte und verwinkelte Buchten.
Leute, ich hatte ja keine Ahnung, was wir da gebucht hatten. Hab mir ja ein Nickerchen gegönnt, während die Mädels das arrangiert hatten. Wir tuckern also gemütlich durch die eine Bucht als auf einmal alle auf die linke Seite vom Boot springen. Delfine waren in Sicht, ca 30 m vom Boot entfernt. War noch etwas belämmert vom Dösen und deshalb nicht so schnell auf der anderen Seite. Perfekt, denn sozusagen als kleine Entschädigung kam auf meiner Seite ca 1m neben dem Boot einer wunderschöner Delfin angeschwommen und hat uns kurz Gesellschaft geleistet. Man muss nicht immer der schnellste sein, um das beste zu bekommen. :-)
Leider waren die Delfine nicht so ganz guter Laune oder mit der Bezahlung unzufrieden. Sie haben sich nämlich nicht gerade als bestes Fotomodell erwiesen und sich immer nur kurz gezeigt -> Foto an -> ran zoomen -> Delfin abgetaucht. Hab also über den Tag ca 150-200 Fotos verschossen. Dank 50er Serien hab ich wenigstens ab und zu einen Flipper drauf.
Es ging also weiter durch diverse Buchten zu unserem ersten Stop: Schnorcheln.
Anfangs sehr cool, dann haben wir uns allerdings mit diversen Quallen angelegt, was weniger schön war. Bin noch nie vorher von so nem kleinen Drecksding getroffen worden, aber holla. War da gerade richtig gut auf Tempo, um zu den anderen aufzuschliessen, und auf einmal trifft mich ein fetter Schlag an der rechten Schulter. War ja fast wie ein guter Sidekick beim Kämpfen, allerdings sehe ich im Ring meinen Gegner, während sich die Qualle irgendwie angeschlichen hatte. Hab mich vor Schreck erstmal um die eigene Achse gedreht, massenhaft Salzwasser durch den Schnorchel geschluckt und irgendwelche komischen Geräusche gemacht... Noch besser hatte es Anne erwischt, bei ihr hatte sich ne ganze Familie ausgetobt.
Also erstmal aufs Boot, erholen und ein Nickerchen machen. In der nächsten Bucht gab es leckeres Mittagessen (gegrillter Fisch, Huhn,...) und dank fehlender Quallen konnten wir wieder ins Wasser.
Gegen 17 Uhr waren die Tour leider vorbei, wir etwas bräuner und dann sind wir vom Hotel wieder Richtung Dubai aufgebrochen. Heimfahrt ging super schnell und ereignislos. Grenze war kein Problem, Autobahn leer, so dass wir nach 2 Std wieder in Dubai waren.
Ein super toller 19 Std Ausflug in den Oman lag hinter uns. Und für mein erstes Treffen mit freien Delfinen nehme ich doch gerne das krasse Schlafdefizit und die paar km Anreise hin.
Fotos werden noch nachgereicht!
Montag, 24. März 2008
Dubai mit meinen Eltern
Leute, Leute. Ich weiss ich hänge mit der Berichterstattung etwas hinterher. Danke an Christoph für die "diskrete" Erinnerung. Mal schauen wie es nächstes Jahr bei Dir läuft! Auge um Auge, Zahn um Zahn, Erinnerungsmail um Erinnerungsmail!
Zu meiner Verteidigung:
a) ich arbeite wie Hölle und komme erst gegen 21-22 Uhr aus dem Büro. Nach der obligatorischen Runde Squash fehlt mir einfach die Motivation um noch zu bloggen
b) ich habe fast permanent Besuch, so dass ich die Freizeit (Urlaub, WE oder nach der Arbeit) bestmöglich mit meinem Besuch verbringen und nicht bloggen will.
Jetzt aber zum Urlaubsbericht mit meinen Eltern!
Donnerstag (20.03.08), 6 Uhr früh, mein Wecker klingelt - am Feiertag. :-( Es war Zeit zum Flughafen zu düsen, der Learjet meiner Schwester sollte in 10 min landen. Diese frühen Aufstehzeiten sind einfach nichts mehr für mich, denn auch nach der Dusche habe ich mich gefühlt wie müdes Kamel...
also verschlafen auf die Straße torkeln, Taxi käschen und los zum Flughafen. Die ersten 7 min liefen perfekt, Rekordzeit, dann kam leider an der vorletzten Kreuzung ein fetter Stau. 30 min für 100 m, Zeitplan im Ar... Also vorzeitig aussteigen und durch ne Überführung die letzten 500m laufen. In der Arrival Area war mal wieder totales Chaos, wie sollte ich nur die kleine finden? gibt ja handy! blos blöd, dass sie es nicht eingeschaltet hatte bzw. -wie ich später erfahren hab- hat sie eine neue Nummer. Warum bitte bekommt der große Bruder nicht sofort die neue Nummer zugeschickt?? Angst vor Kontrolle? Ich doch nicht. ;-)
Nach 20 min intensiven Schauen hat sie mich schließlich angerufen und ich habe sie zu meinem Standort gelotst. Die Arme musste +1 Std an der Passkontrolle anstehen. Also rein ins Taxi und zu mir. Kurz meine Bude zeigen, erholen musste sie sich nicht schließlich war sie Business Class geflogen, und schon ging es 1,5 Std später wieder zum Flughafen.
08:45 ist der Jet meiner Eltern gelandet. Pünktlich aus Paris trotz 1,5 Std Verspätung in Nürnberg wegen Schneefall. Brrrrr. Bin ich froh, dass ich hier nicht mehr unter 25 Grad hab. Naja, da konnten die beiden wenigstens etwas kürzer im "wunderschönen und kundenfreundlichen" Pariser Flughafen warten. Taxi Nr.4 innerhalb von 3 Std hat uns dann wieder zu meiner Bude gebracht. Kurze Führung durch alle Zimmer meiner Bude und schon ging es zum Highlight des Hauses: der Pool :-)
Nach einem kurzen Nickerchen haben wir die Sightseeing Tour in Dubai gestartet. In die Tiefgarage, umsteigen in den schwarzen Blitz und ab auf die Jumeirah Beach Road. Stops am Strand, Fotos vom Burj al Arab, The Palm anschauen, durch das brütende Hochhausnest (= Dubai Marina) ging es gleich zur ersten Shopping Mall (Ibn Battuta Mall). Abends hab ich sie erstmal zu ihrem Hotel um die Ecke gebracht, bevor es noch ne schöne Runde essen ging.
Freitag ging es gleich weiter mit dem Shoppen. Mall of the Emirates. Anschließend sind wir ins Jumeirah Madinat gefahren. Das ist ein rießen Komplex mit Hotel, Indoor Souk und vielen Restaurants. Standesgemäß habe ich meinen Focus natürlich parken lassen. Aber warum haben sie ihn in die Tiefgarage gefahren und nicht neben den Ferrari, Bugatti, Lamborghini,... vor dem Hotel abgestellt?? Nachts war feiern mit meiner Schwester, Anne, Voj und John (der gerade auf Zwischenstop aus Thailand da war) angesagt.
Samstag hab ich meine Eltern ins Dubai Museum geschickt. Nachdem ich bereits 3 mal drinnen war, wollte ich mir es nicht mehr antun. Nachmittags wurden wir zur Wüstentour abgeholt. Mal wieder sehr cool. :-) 30-45 min Stromausfall im Camp in der Wüste sind auch nicht schlecht. Hat jemand vergessen, den Generator nach zu tanken??
Sonntag sind wir eine Runde durch die anderen Emirate getourt, also Sharjah, Ajman, Umm al Qwaim und Ras al Kaimah um meinen Eltern auch die "normalen" Araber zu zeigen.
Und schon war Montag und Abreisetag. :-( Passend zum Auschecken durfte ich mich noch mit dem Hotel rumärgern, weil sie es nicht geschafft haben, ein lästiges Klingeln im Zimmer meiner Eltern abzustellen. Reichen 4 Beschwerden über 2 schlechte Nächte nicht? Zur Krönung waren sie auch nicht fähig, ein normales Taxi zum Flughafen zu organisieren. Dickste Minuspunkte für 4-Points Sheraton in Bur Dubai. Vor allem bei ihrem stolzen Preis für 4 Nächte!
Montag Mittag und ich war fast wieder alleine. :-( Aber nur fast. Denn mein Schwesterchen hatte sich noch für den Rest der Woche eingerichtet. :-)
Papa, Mama: Danke für Euren Besuch. War wirklich super. Und der Tiroler Nusskuchen - ein Traum :-)
Zu meiner Verteidigung:
a) ich arbeite wie Hölle und komme erst gegen 21-22 Uhr aus dem Büro. Nach der obligatorischen Runde Squash fehlt mir einfach die Motivation um noch zu bloggen
b) ich habe fast permanent Besuch, so dass ich die Freizeit (Urlaub, WE oder nach der Arbeit) bestmöglich mit meinem Besuch verbringen und nicht bloggen will.
Jetzt aber zum Urlaubsbericht mit meinen Eltern!
Donnerstag (20.03.08), 6 Uhr früh, mein Wecker klingelt - am Feiertag. :-( Es war Zeit zum Flughafen zu düsen, der Learjet meiner Schwester sollte in 10 min landen. Diese frühen Aufstehzeiten sind einfach nichts mehr für mich, denn auch nach der Dusche habe ich mich gefühlt wie müdes Kamel...
also verschlafen auf die Straße torkeln, Taxi käschen und los zum Flughafen. Die ersten 7 min liefen perfekt, Rekordzeit, dann kam leider an der vorletzten Kreuzung ein fetter Stau. 30 min für 100 m, Zeitplan im Ar... Also vorzeitig aussteigen und durch ne Überführung die letzten 500m laufen. In der Arrival Area war mal wieder totales Chaos, wie sollte ich nur die kleine finden? gibt ja handy! blos blöd, dass sie es nicht eingeschaltet hatte bzw. -wie ich später erfahren hab- hat sie eine neue Nummer. Warum bitte bekommt der große Bruder nicht sofort die neue Nummer zugeschickt?? Angst vor Kontrolle? Ich doch nicht. ;-)
Nach 20 min intensiven Schauen hat sie mich schließlich angerufen und ich habe sie zu meinem Standort gelotst. Die Arme musste +1 Std an der Passkontrolle anstehen. Also rein ins Taxi und zu mir. Kurz meine Bude zeigen, erholen musste sie sich nicht schließlich war sie Business Class geflogen, und schon ging es 1,5 Std später wieder zum Flughafen.
Nach einem kurzen Nickerchen haben wir die Sightseeing Tour in Dubai gestartet. In die Tiefgarage, umsteigen in den schwarzen Blitz und ab auf die Jumeirah Beach Road. Stops am Strand, Fotos vom Burj al Arab, The Palm anschauen, durch das brütende Hochhausnest (= Dubai Marina) ging es gleich zur ersten Shopping Mall (Ibn Battuta Mall). Abends hab ich sie erstmal zu ihrem Hotel um die Ecke gebracht, bevor es noch ne schöne Runde essen ging.
Freitag ging es gleich weiter mit dem Shoppen. Mall of the Emirates. Anschließend sind wir ins Jumeirah Madinat gefahren. Das ist ein rießen Komplex mit Hotel, Indoor Souk und vielen Restaurants. Standesgemäß habe ich meinen Focus natürlich parken lassen. Aber warum haben sie ihn in die Tiefgarage gefahren und nicht neben den Ferrari, Bugatti, Lamborghini,... vor dem Hotel abgestellt?? Nachts war feiern mit meiner Schwester, Anne, Voj und John (der gerade auf Zwischenstop aus Thailand da war) angesagt.
Samstag hab ich meine Eltern ins Dubai Museum geschickt. Nachdem ich bereits 3 mal drinnen war, wollte ich mir es nicht mehr antun. Nachmittags wurden wir zur Wüstentour abgeholt. Mal wieder sehr cool. :-) 30-45 min Stromausfall im Camp in der Wüste sind auch nicht schlecht. Hat jemand vergessen, den Generator nach zu tanken??
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| Dubai mit meinen Eltern |
Und schon war Montag und Abreisetag. :-( Passend zum Auschecken durfte ich mich noch mit dem Hotel rumärgern, weil sie es nicht geschafft haben, ein lästiges Klingeln im Zimmer meiner Eltern abzustellen. Reichen 4 Beschwerden über 2 schlechte Nächte nicht? Zur Krönung waren sie auch nicht fähig, ein normales Taxi zum Flughafen zu organisieren. Dickste Minuspunkte für 4-Points Sheraton in Bur Dubai. Vor allem bei ihrem stolzen Preis für 4 Nächte!
Montag Mittag und ich war fast wieder alleine. :-( Aber nur fast. Denn mein Schwesterchen hatte sich noch für den Rest der Woche eingerichtet. :-)
Papa, Mama: Danke für Euren Besuch. War wirklich super. Und der Tiroler Nusskuchen - ein Traum :-)
Donnerstag, 20. März 2008
KW 11, eine kurze Arbeitswoche mit viel Vorfreude
Die vergangene Arbeitswoche stand ganz im Zeichen der wüstenfuchsigen Vorfreude
a) auf den freien Donnerstag; hier in Dubai war der nämlich Feiertag: Geburtstag des Propheten.
b) auf den freien Sonntag; für die christlichen Mitarbeiter hat uns die Firma den Ostersonntag als Company Holiday spendiert. Dank an meine Chefs!
c) auf meinen Urlaubstag am Montag
d) auf meinen nächsten Besuch; für Donnerstag bis Montag hatten sich meine Eltern + Schwester zur Kurzvisite in Dubai angemeldet.
Doch bevor ich ins verlängerte Wochenende starten durfte, musste in der Arbeit erstmal ordentlich gerackert werden. Also die Arbeit von 5 Tagen in 3,5 Tagen schaffen, schließlich war ich am Montag den halben Tag mal wieder wegen diversen Vertragsklärungen in Abu Dhabi. Es wurden deshalb auch extrem lange Arbeitstage. Hab mich außerdem wieder tierisch über die Vorleistung aus Deutschland aufgeregt, aber das ist mittlerweile nichts neues mehr.
Dienstag war ich noch ne Runde bei Ikea zum einkaufen. Ein neues Gästebett musste her, nachdem das alte regelmäßig den Lattenrost auf Tauchstation geschickt und den Schlafenden zur unfreiwilligen Gymnastik verdonnert animiert hatte. Außerdem hab ich für die kommenden 2-Mann/Frau Besuche noch dringend eine zweite Gästematratze gebraucht.
Mittwoch Abend ging es zum Abschluss der Woche auf den Creek zum Dhow Crusing Diner. Unsere Chefsekretärin wird die Firma verlassen, und dafür wurde das gesamte Headoffice zum schippern auf dem Creek eingeladen. Das ganze war so richtig typisch indisch. Also die Zielgenauigkeit der Wegbeschreibung zum Boot war ungefähr mit der Trefferwirkung von Schrot auf Panzerstahl zu vergleichen. Sprich: Umkreissuche von 1km war nötig. Der Trip sollte um 2000 starten, als um 2115 endlich die letzten "Gäste" kamen, konnte schließlich abgelegt werden. Kurze Ansprache und schon gab es was zu Essen. :-) Aufgrund des Feiertags am folgenden Tag war der Mittwoch ein Dry Day. Es durfte also kein Alkohol auf den Dhows ausgeschenkt werden. Leider kein Bier. :-( Glücklicherweise sehen Wodka, Bacardi und Rum diversen Säften zum verwechseln ähnlich, wurde also doch kein trockener Abend.
Nach dem Essen haben die asiatischen Kollegen des Subkontinents natürlich sofort die Tanzfläche gestürmt und sind so richtig abgegangen. Sehr cool. Das krasse ist allerdings auch (wie ich bereits an der Weihnachtsfeier feststellen konnte), dass sie zum Ende des offiziellen Teils sofort abzwitschern. Wir waren also noch 3 Minuten von der Anlegestelle entfernt, da standen sie schon in Reih und Glied an der Reling und haben aufs Anlegen gewartet. Angelegt, Gangway runter, 95% der Gäste weg. Wir Deutschen würden noch schnell 2 Bier zum geniessen bestellen,....
Um 24 Uhr war ich dann wieder in meiner Bude und hab mich doch mal so langsam ans Aufräumen für meinen Besuch gemacht. Fürs Putzen konnte ich glücklicherweise am Vortag den Putzdienst gewinnen und von dieser ehrenwerten und extrem wichtigen Aufgabe überzeugen, so dass ich "nur" ein "paar" rumliegende Klamotten versorgen, die saubere Wäsche vom Wäschedienst in den Schrank räumen und meine Tische vom Chaos befreien musste.
Dann noch kurz für 5 Std ins Bett legen (also fast ausgeschlafen), denn um 06:45 musste ich bereits am Flughafen sein. Der erste Teil der Family sprich meine kleine Schwester kam mit einer Mörsdorf-Sondermaschine der KLM aus Nürnberg/Amsterdam eingeflogen.
Mehr Details zu meinem Besuch und Tausende Fotos dazu im nächsten Blog.
Euer Wüstenfuchs (mit verbrannter Plauze)
a) auf den freien Donnerstag; hier in Dubai war der nämlich Feiertag: Geburtstag des Propheten.
b) auf den freien Sonntag; für die christlichen Mitarbeiter hat uns die Firma den Ostersonntag als Company Holiday spendiert. Dank an meine Chefs!
c) auf meinen Urlaubstag am Montag
d) auf meinen nächsten Besuch; für Donnerstag bis Montag hatten sich meine Eltern + Schwester zur Kurzvisite in Dubai angemeldet.
Doch bevor ich ins verlängerte Wochenende starten durfte, musste in der Arbeit erstmal ordentlich gerackert werden. Also die Arbeit von 5 Tagen in 3,5 Tagen schaffen, schließlich war ich am Montag den halben Tag mal wieder wegen diversen Vertragsklärungen in Abu Dhabi. Es wurden deshalb auch extrem lange Arbeitstage. Hab mich außerdem wieder tierisch über die Vorleistung aus Deutschland aufgeregt, aber das ist mittlerweile nichts neues mehr.
Dienstag war ich noch ne Runde bei Ikea zum einkaufen. Ein neues Gästebett musste her, nachdem das alte regelmäßig den Lattenrost auf Tauchstation geschickt und den Schlafenden zur unfreiwilligen Gymnastik verdonnert animiert hatte. Außerdem hab ich für die kommenden 2-Mann/Frau Besuche noch dringend eine zweite Gästematratze gebraucht.
Mittwoch Abend ging es zum Abschluss der Woche auf den Creek zum Dhow Crusing Diner. Unsere Chefsekretärin wird die Firma verlassen, und dafür wurde das gesamte Headoffice zum schippern auf dem Creek eingeladen. Das ganze war so richtig typisch indisch. Also die Zielgenauigkeit der Wegbeschreibung zum Boot war ungefähr mit der Trefferwirkung von Schrot auf Panzerstahl zu vergleichen. Sprich: Umkreissuche von 1km war nötig. Der Trip sollte um 2000 starten, als um 2115 endlich die letzten "Gäste" kamen, konnte schließlich abgelegt werden. Kurze Ansprache und schon gab es was zu Essen. :-) Aufgrund des Feiertags am folgenden Tag war der Mittwoch ein Dry Day. Es durfte also kein Alkohol auf den Dhows ausgeschenkt werden. Leider kein Bier. :-( Glücklicherweise sehen Wodka, Bacardi und Rum diversen Säften zum verwechseln ähnlich, wurde also doch kein trockener Abend.
Nach dem Essen haben die asiatischen Kollegen des Subkontinents natürlich sofort die Tanzfläche gestürmt und sind so richtig abgegangen. Sehr cool. Das krasse ist allerdings auch (wie ich bereits an der Weihnachtsfeier feststellen konnte), dass sie zum Ende des offiziellen Teils sofort abzwitschern. Wir waren also noch 3 Minuten von der Anlegestelle entfernt, da standen sie schon in Reih und Glied an der Reling und haben aufs Anlegen gewartet. Angelegt, Gangway runter, 95% der Gäste weg. Wir Deutschen würden noch schnell 2 Bier zum geniessen bestellen,....
Um 24 Uhr war ich dann wieder in meiner Bude und hab mich doch mal so langsam ans Aufräumen für meinen Besuch gemacht. Fürs Putzen konnte ich glücklicherweise am Vortag den Putzdienst gewinnen und von dieser ehrenwerten und extrem wichtigen Aufgabe überzeugen, so dass ich "nur" ein "paar" rumliegende Klamotten versorgen, die saubere Wäsche vom Wäschedienst in den Schrank räumen und meine Tische vom Chaos befreien musste.
Dann noch kurz für 5 Std ins Bett legen (also fast ausgeschlafen), denn um 06:45 musste ich bereits am Flughafen sein. Der erste Teil der Family sprich meine kleine Schwester kam mit einer Mörsdorf-Sondermaschine der KLM aus Nürnberg/Amsterdam eingeflogen.
Mehr Details zu meinem Besuch und Tausende Fotos dazu im nächsten Blog.
Euer Wüstenfuchs (mit verbrannter Plauze)
Samstag, 15. März 2008
KW 10 Kopfschütteln und Fujairah
Auch diese Woche war im Büro wieder mit Unmengen an Aufgaben vollgestopft, deshalb kann ich über die Arbeitswoche so rein gar nichts berichten.
Allerdings hab ich wiedermal ein paar Verhaltensweisen meiner asiatischen Kollegen kennengelernt, über die ich nur noch den Kopfschütteln kann.
a) Bin ja schon gewöhnt, dass ich von 5m entfernten Kollegen angerufen werde, anstatt einfach persönlich und direkt etwas zu besprechen. Die Krönung kam Dienstag: Eine Kollegin (3m hinter mir) fragt mich ganz direkt über diese 3 m von ihrem Tisch zu meinem Tisch nach meiner Durchwahl. Ich sage sie ihr und schon klingelt mein Telefon. Gut, denke ich mir, sie stellt jemanden durch. NEIN jetzt fängt sie an irgendwelche Sachen mit mir zu besprechen. ja hallo???? Gerade hat sie es doch auch noch fertig gebracht, mich direkt nach der Nummer zu fragen. Kann man dann nicht einfach noch die weiteren Fragen anschließen?? Scheinbar nicht! Dafür muss man dann den Hörer in die Hand nehmen und anrufen. Manche Sitten verstehe ich einfach nicht.
b) Ich habe hier ja ein Firmentelefon, bei dem ich jeden Monat schön brav die privaten Gespräche markiere und dann mit dem Geldbeutel zur Buchhaltung gehe und bar einzahle. Also bekomme ich jede Monatsmitte die Verbindungsübersicht des vergangenen Monats von unserer Sekretärin und mache das ganz brav. Diese Woche lag -als ich wieder aus Abu Dhabi zurück kam- ein Zettel mit offiziellem Firmenbriefkopf auf meinem Tisch. BlaBlaBla "Firmentelefon" blablabla "private Nutzung" blablabla "markieren" blablabla "zahlen" blablabla "bis zum xx.xx."
Den Zettel habe ich von der Kollegin unter a) bekommen. Also nicht unserer Sektretärin. Komisch hab ich mir gedacht, da gibt es wohl so einige Schnittstellen- und Kommunikationsprobleme -nix neues-, und hab mir den Zettel mal genauer angeschaut. Und dann konnte ich nur noch mit dem Kopf schütteln.
- es ging um die Dezemberrechnung; die hatte ich bereits im Januar gezahlt. ??
- Termin für die Erledigung war der 10.03.; warum bekomme ich aber den Zettel erst am 17.03. ???
- der Zettel war auf den 02.03. rückdatiert. ????
Es ist scheinbar Sitte, die Sachen einfach zurück zu datieren, damit der schwarze Verspätungspeter bei jemand anderem landet. Nicht mit mir!
Am Wochenende war ich dann mit Anne wieder in den Emiraten unterwegs. Fujairah stand als unserer Ziel fest. Also ab ins Auto und rauf auf die Autobahn. Die sind hier ja super gut ausgebaut, so dass man ohne Probleme schnell überall hinkommt. Solange man die miserable Beschilderung übersteht. Fujairah ist das einzige Emirat an der Ostküste und bekannt für seinen schönen Strand und die tollen Tauchmöglichkeiten. Außerdem sollte es dort einen einzigartigen Mangrovenwald geben. Hmmm, die positive Übertreibung für Werbezwecke haben sie in diesem Land wirklich vervollkommt! Der Strand war schön, aber nicht besonders bemerkenswert und dieser Mangrovenwald? Ja wo war der denn? Nicht mal die Polizei konnte uns das genau sagen. Die Schildkröten konnten uns leider auch nicht mit einer Wegbeschreibung helfen.
Sind also wieder irgendwelche Straßen lang gefahren und standen plötzlich wieder an der Grenze zum Oman. Das kann hier sehr einfach passieren, weil der Oman mindestens 2 Enklaven im Gebiet der VAE hat. Also mussten wir dort wieder umdrehen (Anne hatte noch keinen Ausweis) und sind einfach in die Berge. Die gesichtete Straße hat sich als 4spurige Autobahn erwiesen und schwuppdiwupp waren wir zurück in Dubai und das Wochenende leider vorbei.
Allerdings hab ich wiedermal ein paar Verhaltensweisen meiner asiatischen Kollegen kennengelernt, über die ich nur noch den Kopfschütteln kann.
a) Bin ja schon gewöhnt, dass ich von 5m entfernten Kollegen angerufen werde, anstatt einfach persönlich und direkt etwas zu besprechen. Die Krönung kam Dienstag: Eine Kollegin (3m hinter mir) fragt mich ganz direkt über diese 3 m von ihrem Tisch zu meinem Tisch nach meiner Durchwahl. Ich sage sie ihr und schon klingelt mein Telefon. Gut, denke ich mir, sie stellt jemanden durch. NEIN jetzt fängt sie an irgendwelche Sachen mit mir zu besprechen. ja hallo???? Gerade hat sie es doch auch noch fertig gebracht, mich direkt nach der Nummer zu fragen. Kann man dann nicht einfach noch die weiteren Fragen anschließen?? Scheinbar nicht! Dafür muss man dann den Hörer in die Hand nehmen und anrufen. Manche Sitten verstehe ich einfach nicht.
b) Ich habe hier ja ein Firmentelefon, bei dem ich jeden Monat schön brav die privaten Gespräche markiere und dann mit dem Geldbeutel zur Buchhaltung gehe und bar einzahle. Also bekomme ich jede Monatsmitte die Verbindungsübersicht des vergangenen Monats von unserer Sekretärin und mache das ganz brav. Diese Woche lag -als ich wieder aus Abu Dhabi zurück kam- ein Zettel mit offiziellem Firmenbriefkopf auf meinem Tisch. BlaBlaBla "Firmentelefon" blablabla "private Nutzung" blablabla "markieren" blablabla "zahlen" blablabla "bis zum xx.xx."
Den Zettel habe ich von der Kollegin unter a) bekommen. Also nicht unserer Sektretärin. Komisch hab ich mir gedacht, da gibt es wohl so einige Schnittstellen- und Kommunikationsprobleme -nix neues-, und hab mir den Zettel mal genauer angeschaut. Und dann konnte ich nur noch mit dem Kopf schütteln.
- es ging um die Dezemberrechnung; die hatte ich bereits im Januar gezahlt. ??
- Termin für die Erledigung war der 10.03.; warum bekomme ich aber den Zettel erst am 17.03. ???
- der Zettel war auf den 02.03. rückdatiert. ????
Es ist scheinbar Sitte, die Sachen einfach zurück zu datieren, damit der schwarze Verspätungspeter bei jemand anderem landet. Nicht mit mir!
Sonntag, 9. März 2008
KW 9, eine Tour durch die Emirate
Die neue Woche hat genauso angefangen, wie die alte aufgehört hatte. ARBEIT.
Um genau zu sein war der Beginn ja bereits am Samstag Mittag im Büro. Montag Mittag habe ich dann übrigens erfahren, dass mein geopferter Samstag für den Ar.... war.
DANKE DEUTSCHLAND für den "wertvollen Input".
Während der Woche lief nicht viel, hab von früh bis spät gebuckelt und wieder nen Rekord aus Nürnberger Zeiten gebrochen. War der letzte im Büro und bin erst um 2315 raus. Da hab ich sogar das Squash ausfallen lassen und mich einfach nur zum Gammeln auf mein Sofa geflackt.
Donnerstag waren wir geschäftlich in Abu Dhabi. Hatten ein Meeting mit dem Kunden wegen einem Projekt für das ich ab kommender Woche kaufm. verantwortlich sein werde. Freu mich schon total auf das Projekt, vor allem weil ich auch öfter nach A.D. darf/soll. :-) Im Rahmen des Meeting hatte ich außerdem noch meinen ersten Kontakt mit einem richtigen Endkunden, der allerdings arabisch/ägyptischer Nationalität ist. Sagen wir es mal so: Er hat nicht gerade zur entspannten Gesprächsführung beigetragen. Hab also meine große Klappe gehalten, zugehört und gelernt.
Freitag früh ging es zum Brunchen. Das ist hier in Dubai sehr beliebt - allerdings nicht unbedingt wegem dem Essen. Man zahlt ca 60-90 Dirham (11-18 Euro) und kann dafür von 12- 19 Uhr so viel Essen wie man will und bekommt außerdem 5 Getränke dazu. Dreimal dürft Ihr raten, warum 90% Briten bzw deren Kolonialbürger sind und was die dort machen? Genau! etwas essen, 5 Bier trinken und dann einfach nochmal 60 Dirham für die nächsten 5 Bier zahlen. Die meisten machen das echt nur wegen dem Alkohol. Schließlich kostet ein Bier beim Weggehen zwischen 25 und 35 Dirham. 0,33l versteht sich!
Anschließend sind Anne, Oscar und ich noch ein bischen über diverse Souks incl. Goldsouk geschlendert. Arme Anne. Zeitweise war sie die einzige Frau im gesamten Block und noch dazu blond. Den Indern/Pakistani sind fast die Augen seitlich rausgefallen, haben Laternenpfähle mitgenommen, sich gegenseitig umgelaufen und sich den Nacken verrenkt.
Schaut Euch mal den Wagen auf dem Foto genau an. Keine Scheiben mehr, aber brav das Parkticket auf das Armaturenbrett gelegt. :-)
Für Samstag war ein Ausflug nach Hatta zu den Hatta Pools (natürliche Felsenpools) geplant. Leider hat uns Oscar kurzfristig abgesagt und wir haben im Reiseführer gelesen, dass man auf dem Weg 15km durch den Oman fahren muss. Kleines Problem wenn man keinen Reisepass hat. Meiner ist bei der russ. Botschaft zur Visabeantragung für den Moskautrip und Anne´s schlummert seit Wochen bei HR, weil die das Dubai Visum organsieren. Jedenfalls angeblich. Also nichts mit Hatta und stattdessen eine Tour durch die nördlichen (kleineren) Emirate.
Die VAE bestehen aus 7 Emiraten.
Abu Dhabi - ca 1.000.000 Einwohner
Dubai - ca 1.400.000 Einwohner
Sharjah - ca 700.000 Einwohner
Ajman - ca 259.000 Einwohner
Umm al-Qaiwain - ca 68.000 Einwohner
Ras al Khaimah - ca 214.000 Einwohner
Fujairah - ca 130.000 Einwohner
Dubai und Abu Dhabi kenne ich schon.
Auf der Tour sind wir durch Sharjah, Ajman, Umm al-Qaiwain und Ras Al-Khaimah gekommen. Mir fehlt also nur noch Fujairah.
Und es ist wirklich interessant den unterschiedlichen Lebensstandard in den verschiedenen Emiraten zu sehen. Während in Dubai und Abu Dhabi die Emirati wirklich im Geld schwimmen und dementsprechend im Luxus leben, ist Sharjah schon etwas bodenständiger allerdings auch noch stark durch Hochhäuser und Malls geprägt. Ein Großteil der 700.000 Einwohner arbeitet in Dubai, kann sich aber die exorbitanten Mietpreise nicht leisten.
Es gibt hier übrigens auch den Länderfinanzausgleich wie in Deutschland. Abu Dhabi und Dubai überweisen fleissig Kohle an die ärmeren Nachbaremirate. Das sind teilweise die anderen 3 Emirate unserer Rundreise. Diese sind gleich sehr viel normaler und man kann sogar noch Emirati beim Arbeiten und ohne dicken Geländewagen bewundern.
In Ras Al-Khaimah sind wir einfach mal Richtung Berge gefahren (Fotos) und irgendeiner Straße durch die irgendwelche Täler gefolgt. Also einfach munter drauf losfahren, spontan links oder rechts abbiegen.... Wir hatten ja keine Ahnung wo wir waren, bis wir in einem wunderschönen Wadi von einem Militärposten freundlich aber bestimmt an der Weiterfahrt gehindert wurden. Hatten die Grenze zum Oman erreicht. Auch mit Ausweis wären wir nicht weitergekommen, Grenzübergang an dieser Stelle verboten. Wer kennt denn sowas aus Europa?
Gegen 21 Uhr und nach 400km waren wir zurück und mein WE leider schon wieder vorbei.
Um genau zu sein war der Beginn ja bereits am Samstag Mittag im Büro. Montag Mittag habe ich dann übrigens erfahren, dass mein geopferter Samstag für den Ar.... war.
DANKE DEUTSCHLAND für den "wertvollen Input".
Während der Woche lief nicht viel, hab von früh bis spät gebuckelt und wieder nen Rekord aus Nürnberger Zeiten gebrochen. War der letzte im Büro und bin erst um 2315 raus. Da hab ich sogar das Squash ausfallen lassen und mich einfach nur zum Gammeln auf mein Sofa geflackt.
Donnerstag waren wir geschäftlich in Abu Dhabi. Hatten ein Meeting mit dem Kunden wegen einem Projekt für das ich ab kommender Woche kaufm. verantwortlich sein werde. Freu mich schon total auf das Projekt, vor allem weil ich auch öfter nach A.D. darf/soll. :-) Im Rahmen des Meeting hatte ich außerdem noch meinen ersten Kontakt mit einem richtigen Endkunden, der allerdings arabisch/ägyptischer Nationalität ist. Sagen wir es mal so: Er hat nicht gerade zur entspannten Gesprächsführung beigetragen. Hab also meine große Klappe gehalten, zugehört und gelernt.
Freitag früh ging es zum Brunchen. Das ist hier in Dubai sehr beliebt - allerdings nicht unbedingt wegem dem Essen. Man zahlt ca 60-90 Dirham (11-18 Euro) und kann dafür von 12- 19 Uhr so viel Essen wie man will und bekommt außerdem 5 Getränke dazu. Dreimal dürft Ihr raten, warum 90% Briten bzw deren Kolonialbürger sind und was die dort machen? Genau! etwas essen, 5 Bier trinken und dann einfach nochmal 60 Dirham für die nächsten 5 Bier zahlen. Die meisten machen das echt nur wegen dem Alkohol. Schließlich kostet ein Bier beim Weggehen zwischen 25 und 35 Dirham. 0,33l versteht sich!
Für Samstag war ein Ausflug nach Hatta zu den Hatta Pools (natürliche Felsenpools) geplant. Leider hat uns Oscar kurzfristig abgesagt und wir haben im Reiseführer gelesen, dass man auf dem Weg 15km durch den Oman fahren muss. Kleines Problem wenn man keinen Reisepass hat. Meiner ist bei der russ. Botschaft zur Visabeantragung für den Moskautrip und Anne´s schlummert seit Wochen bei HR, weil die das Dubai Visum organsieren. Jedenfalls angeblich. Also nichts mit Hatta und stattdessen eine Tour durch die nördlichen (kleineren) Emirate.
Die VAE bestehen aus 7 Emiraten.
Abu Dhabi - ca 1.000.000 Einwohner
Dubai - ca 1.400.000 Einwohner
Sharjah - ca 700.000 Einwohner
Ajman - ca 259.000 Einwohner
Umm al-Qaiwain - ca 68.000 Einwohner
Ras al Khaimah - ca 214.000 Einwohner
Fujairah - ca 130.000 Einwohner
Dubai und Abu Dhabi kenne ich schon.
Auf der Tour sind wir durch Sharjah, Ajman, Umm al-Qaiwain und Ras Al-Khaimah gekommen. Mir fehlt also nur noch Fujairah.
Und es ist wirklich interessant den unterschiedlichen Lebensstandard in den verschiedenen Emiraten zu sehen. Während in Dubai und Abu Dhabi die Emirati wirklich im Geld schwimmen und dementsprechend im Luxus leben, ist Sharjah schon etwas bodenständiger allerdings auch noch stark durch Hochhäuser und Malls geprägt. Ein Großteil der 700.000 Einwohner arbeitet in Dubai, kann sich aber die exorbitanten Mietpreise nicht leisten.
Es gibt hier übrigens auch den Länderfinanzausgleich wie in Deutschland. Abu Dhabi und Dubai überweisen fleissig Kohle an die ärmeren Nachbaremirate. Das sind teilweise die anderen 3 Emirate unserer Rundreise. Diese sind gleich sehr viel normaler und man kann sogar noch Emirati beim Arbeiten und ohne dicken Geländewagen bewundern.
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| Emirate Tour |
In Ras Al-Khaimah sind wir einfach mal Richtung Berge gefahren (Fotos) und irgendeiner Straße durch die irgendwelche Täler gefolgt. Also einfach munter drauf losfahren, spontan links oder rechts abbiegen.... Wir hatten ja keine Ahnung wo wir waren, bis wir in einem wunderschönen Wadi von einem Militärposten freundlich aber bestimmt an der Weiterfahrt gehindert wurden. Hatten die Grenze zum Oman erreicht. Auch mit Ausweis wären wir nicht weitergekommen, Grenzübergang an dieser Stelle verboten. Wer kennt denn sowas aus Europa?
Gegen 21 Uhr und nach 400km waren wir zurück und mein WE leider schon wieder vorbei.
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