Am Sonntag war es endlich so weit und ich habe mich auf den Weg zum Flughafen Frankfurt gemacht. Genauergesagt haben sich 80% der Familie auf den Weg gemacht. Also Mama, Matthias, Anne und ich.
Dort angekommen ging es gleich mal zum CheckIn, Koffer loswerden. Fragt mich nicht wie, aber aus irgendeinem Grund hatte ich etwas mehr Gepäck als 20 kg. :-( Naja, dank ein paar unschuldigen Blicken bei der CheckIn Dame musste ich nur für 20 kg Übergepäck zahlen. Fragt nicht wieviel ich wirklich hatte. ;-) Auf alle Fälle hat das Übergepäck mehr gekostet als der ganze Flug.
Nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen ging es dann auch gleich Richtung Flieger und Dubai. Der Flug war - abgesehen von ein paar Turbulenzen - total ereignislos. Ich saß in der allerletzten Reihe, was nicht nur Nachteile hatte. So war ich ganz nah am Getränkenachschub und außerdem bekam ich mein Essen von der Business Class gebracht, weil das Economy Essen vor mir ausgegangen war.
In Dubai angekommen ging es erstmal in die Eingangshalle. Und da standen sie, hunderte Leute die alle durch die Passkontrolle wollten. Ich habe mich erstmal auf die Suche nach dem Visumsbüro gemacht und auch 5 min später mein Original in den Händen gehalten. Teil 1 erfolgreich abgeschlossen. Aber nun kam Teil 2, die Passkontrolle. Und die hat sich ganze 1,75 Std hingezogen. Keine Ahnung warum, aber es ging gar nicht vorwärts. Die einzigen Bewegungen kamen auf, wenn wieder ein zusätzlicher Schalter aufgemacht wurde und sich die bestehenden Schlangen aufgeteilt haben. Ansonsten ging nichts.
Irgendwann wurde doch gearbeitet und langsam aber sicher kam ich voran. Also Stempel in den Pass und weiter zum Gepäck. Das war mittlerweile schon vom Band abgeladen worden, schließlich war ich vor über 2 Std gelandet. Gepäck aufgeladen und dann ging die Suche nach dem Abholer los. Nach ca 150 Schildern mit diversen Namen fand ich meinen und den dazugehörigen Fahrer. Und schon ging es Richtung Auto. Aber nicht wie in Deutschland auf dem Gehsteig, nein er schob meine Koffer über die Strasse. nach 10 min waren wir im Parkhaus und dann schaute er mich nur an. "Sorry, I can´t find the car. I think we are in the wrong building." ARRRRRRR also wieder auf den weg. ich als Deutscher auf dem Gehweg, er mit meinen Koffern auf der Straße. An sich kein Problem, nur leider war die Strasse gerade breit genug für ein Auto und wir waren als Geisterfahrer unterwegs. Nach 20 weiteren Minuten und einer Kollision meiner Koffer mit einem richtig dicken Geländewagen und einem Bus waren wir am Ziel und hatten das Auto gefunden.
Endlich zum Appartment. nach 30 min im auto und Stau um 02:30 nachts waren wir da. Der Fahrer plus der Sicherheitsmensch haben meine Koffer hochgebracht und mich in meiner Traumwohnung allein gelassen. Doch was war da?
Irgendwie sah sie sehr bewohnt aus. jedenfalls hatte das Bett große Ähnlichkeit mit meinem nach dem Aufstehen, in der Küche lag benutztes Besteck, der Boden war "leicht" dreckig, im Bad waren alte Handtücher,....... und das so spät nachts!!! :-(
ich hatte keine Lust mehr, meine Handtücher geschnappt und mich damit ins Bett gelegt. Und Jungs vom Feuerstein: Nein, ich hatte außer 2 Bier im Flieger keinen Alkohol intus!
Über mich
- ChrisimWüstensand
- Von der fränkischen Provinz nach Dubai, eine "klitzekleine" Umstellung wird es schon sein. Mal schauen was ich in dem Jahr dort erleben werde. Hier findet Ihr ein paar Erfahrungsberichte.
Montag, 5. November 2007
Berlin Teil 2 und Vorbereitung Dubai
Mittlerweile bin ich ja doch schon eine Woche aus Berlin zurück und es ist Zeit für ein kleines Fazit.
Die 4 Wochen in Berlin waren wirklich super. Das Networking in den Abendstunden hat hervorragend funktioniert, und wir hatten jede Menge Spass.
Zum Schluss war ich aber doch etwas geschlaucht und musste mir zu meiner Schande doch mal einen Abend Auszeit gönnen! :-)
Und zurück in der fränkischen Heimat waren 2 Tage zum refreshen notwendig.
Die restliche Vorbereitung auf Dubai war doch etwas stressig.
Zuerst mussten ja die ganzen Klamotten von Berlin gewaschen,... werden. Da doch gleich mal vielen Dank an meine Mum. DU BIST DIE BESTE! Anschließend wollte wieder der eine oder andere Koffer gepackt werden,.....nAußerdem waren diverse Verabschiedungen geplant, so dass ich mein timemanagement optimieren musste. Naja, irgendwie hat doch fast alles hingehauen und die letzten Verabschiedungen wurden halt am Frankfurter Flughafen per Handy nachgeholt! und dann ging es ab in den flieger..........
Die 4 Wochen in Berlin waren wirklich super. Das Networking in den Abendstunden hat hervorragend funktioniert, und wir hatten jede Menge Spass.
Zum Schluss war ich aber doch etwas geschlaucht und musste mir zu meiner Schande doch mal einen Abend Auszeit gönnen! :-)
Und zurück in der fränkischen Heimat waren 2 Tage zum refreshen notwendig.
Die restliche Vorbereitung auf Dubai war doch etwas stressig.
Zuerst mussten ja die ganzen Klamotten von Berlin gewaschen,... werden. Da doch gleich mal vielen Dank an meine Mum. DU BIST DIE BESTE! Anschließend wollte wieder der eine oder andere Koffer gepackt werden,.....nAußerdem waren diverse Verabschiedungen geplant, so dass ich mein timemanagement optimieren musste. Naja, irgendwie hat doch fast alles hingehauen und die letzten Verabschiedungen wurden halt am Frankfurter Flughafen per Handy nachgeholt! und dann ging es ab in den flieger..........
Mittwoch, 17. Oktober 2007
Berlin Berlin
Mein erster Bericht von der Abschiedsfeier ist ja schon einige Tage her. Und mittlerweile bin ich doch schon etwas mehr als 2 Wochen hier in Berlin. Zeit für eine kleine Zwischenbilanz.
Die Anreise nach Berlin war bereits ein kleines Erlebnis. Zuerst musste ich ca 30-40 Minuten auf den Mietwagen warten, da es bei Sixt einen Absturz des Systems gegeben hatte. Anschließend wollten die mich doch -aufgrund der Panne- tatsächlich mit einer Mercedes B-Klasse abspeisen, obwohl ich doch nen Passat Kombi bestellt hatte. Diese Seniorenschaukel habe ich aber nach kurzer Kalkulation kategorisch abgelehnt. Denn wie soll ich mich und mein Gepäck +2 Mädels +2 mal Gepäck von den Mädels +"Gastgepäck" von Kathrin (Reisetasche+Kaffeemaschine) in eine B-Klasse bekommen??? Diesen hervorragenden Argumenten konnte Sixt natürlich nichts entgegensetzen, so dass es eine kurze Unterredung zwischen der Dame und dem Chef bezüglich des Ersatzfahrzeugs gab. Und was kam heraus??? ein süßer, schnuckeliger, genau zu mir passender "Kleinwagen". ein Audi A6 Avant. Ich sag euch, mein Herz hat bei der Schlüsselübergabe und den Gedankenan die Autobahn einen Sprung gemacht! :-) Tja, Männer und ihre Beziehung zu Autos. :-)
also Auto geschnappt bevor es sich Sixt anders überlegen konnte, zur Wohnung gedüst und Gepäck eingeladen, anschließend ging es weiter zum Treffpunkt mit Corinna. Alles kein Problem, Corinna und Gepäck war mit ein bischen rumräumen schnell eingeladen aber es sollte ja noch jemand mitfahren und der Kofferraum war bereits bis zur Decke voll. Also weiter zum nächsten Treffpunkt. Zum Glück hatte Elisabeth nicht gerade viel Gepäck (vor allem für eine Frau für 4 Wochen Abwesenheit), so dass wir alles irgendwie (fragt mich nicht wie) ins Auto bekommen haben. Allerdings kam mir das Auto mehr wie ein Lastesel als ein sportlicher Flitzer vor. :-( egal, die Leistung auf der Autobahn war dank ca. 180 PS trotzdem noch akzteptabel und schon etwas besser als mein A3.
Kurz nach Jena war Treffpunkt mich Marcus, da er -um Tamara abzuholen- einen kleinen Umweg über Coburg gefahren ist. Da wollte ich -als Mann- natürlich mit meinem protzigen Schlitten punkten. Aber nein, Sixt hatte sich bei ihm auch spendabel gezeigt und (statt einem Ford Focus Variant) eine Mercedes E-Klasse spendiert. :-) Mit diesen beiden Autos war die Fahrt nach Berlin das reinste Vergnügen, vor allem da die Autobahn absolut frei war und wir die Geschwindigkeit weit jenseits der 140 km/h kontinuierlich ausprobieren konnten.
In Berlin angekommen -das Viertel hat leider gar nicht zu unseren Autos gepasst- haben wir die Wohnungen bezogen und uns am Abend gleich ins Nachtleben gestürzt. Berlin bietet im Vergleich zu Erlangen schon 1-2 zusätzliche Möglichkeiten wegzugehen.
Die Anreise nach Berlin war bereits ein kleines Erlebnis. Zuerst musste ich ca 30-40 Minuten auf den Mietwagen warten, da es bei Sixt einen Absturz des Systems gegeben hatte. Anschließend wollten die mich doch -aufgrund der Panne- tatsächlich mit einer Mercedes B-Klasse abspeisen, obwohl ich doch nen Passat Kombi bestellt hatte. Diese Seniorenschaukel habe ich aber nach kurzer Kalkulation kategorisch abgelehnt. Denn wie soll ich mich und mein Gepäck +2 Mädels +2 mal Gepäck von den Mädels +"Gastgepäck" von Kathrin (Reisetasche+Kaffeemaschine) in eine B-Klasse bekommen??? Diesen hervorragenden Argumenten konnte Sixt natürlich nichts entgegensetzen, so dass es eine kurze Unterredung zwischen der Dame und dem Chef bezüglich des Ersatzfahrzeugs gab. Und was kam heraus??? ein süßer, schnuckeliger, genau zu mir passender "Kleinwagen". ein Audi A6 Avant. Ich sag euch, mein Herz hat bei der Schlüsselübergabe und den Gedankenan die Autobahn einen Sprung gemacht! :-) Tja, Männer und ihre Beziehung zu Autos. :-)
also Auto geschnappt bevor es sich Sixt anders überlegen konnte, zur Wohnung gedüst und Gepäck eingeladen, anschließend ging es weiter zum Treffpunkt mit Corinna. Alles kein Problem, Corinna und Gepäck war mit ein bischen rumräumen schnell eingeladen aber es sollte ja noch jemand mitfahren und der Kofferraum war bereits bis zur Decke voll. Also weiter zum nächsten Treffpunkt. Zum Glück hatte Elisabeth nicht gerade viel Gepäck (vor allem für eine Frau für 4 Wochen Abwesenheit), so dass wir alles irgendwie (fragt mich nicht wie) ins Auto bekommen haben. Allerdings kam mir das Auto mehr wie ein Lastesel als ein sportlicher Flitzer vor. :-( egal, die Leistung auf der Autobahn war dank ca. 180 PS trotzdem noch akzteptabel und schon etwas besser als mein A3.
Kurz nach Jena war Treffpunkt mich Marcus, da er -um Tamara abzuholen- einen kleinen Umweg über Coburg gefahren ist. Da wollte ich -als Mann- natürlich mit meinem protzigen Schlitten punkten. Aber nein, Sixt hatte sich bei ihm auch spendabel gezeigt und (statt einem Ford Focus Variant) eine Mercedes E-Klasse spendiert. :-) Mit diesen beiden Autos war die Fahrt nach Berlin das reinste Vergnügen, vor allem da die Autobahn absolut frei war und wir die Geschwindigkeit weit jenseits der 140 km/h kontinuierlich ausprobieren konnten.
In Berlin angekommen -das Viertel hat leider gar nicht zu unseren Autos gepasst- haben wir die Wohnungen bezogen und uns am Abend gleich ins Nachtleben gestürzt. Berlin bietet im Vergleich zu Erlangen schon 1-2 zusätzliche Möglichkeiten wegzugehen.

Am 03.10. haben wir den freien Tag genutzt und sind zum Brandenburger Tor.
Dort war das Finale der "Coca Cola Soundwave Tour 2007" und die ganze Strasse bis zur Siegessäule für den Verkehr gesperrt. Programm war ab ca 13 Uhr und wir konnten Silbermond, Juli, Sportfreunde Stiller sowie als krönenden Abschluss die Fantastischen 4 geniessen!
die weiteren Tage haben wir tagsüber bei Siemens und abends in diversen Lokalitäten Berlins verbracht. Mittlerweile habe ich allerdings ein bischen das Zeitgefühl für die Wochentage verloren- kein Wunder bei Pflichtprogramm in einer 6-Tage Woche und dem Sonntag als einzigem Tag zur freien Verfügung. Das Abendprogramm hat natürlich keinerlei Einfluss auf diese Entwicklung. ;-)
So einen freien Tag muss man richtig geniessen: zuerst ausschlafen, da dass ja während der woche nie klappt und der Samstagabend immer erst beim "Frühstück" am Sonntag endet.

und anschließend ein bischen Kultur (z.B. Sanssouci und die Schlossparks in Potsdam oder Reichstag, Berliner Dom, Potsdamer Platz, Museumsinsel .... in Berlin.
Und die Mädels natürlich: shoppen, shoppen, shoppen.
Nur so als kleine Anmerkung zwischendurch: Wer sich jemals über fränkische Unhöflichkeit beschwert, sollte mal nach Berlin! Die "Berliner Schnauze" ist wirklich seeeeehr gewöhnungsbedürftig und vor allem bei Mitarbeitern im öffentlichen Dienst, seien es Busfahrer, Kontrolleure, Sicherheitspersonal,... bzw Kioskverkäufern sehr verbreitet!
So, ich muss weg. Denn heute Abend spielt im TV die Musik. Fussball EM Quali mit Deutschland gegen Tschechien ist natürlich auch in Berlin ein MUSS! Die Zimmerparty ist zwar diesmal nicht bei mir, allerdings müssen noch wichtige Utensilien für einen gelungenen Fussballabend eingekauft werden und -ihr werdet es nicht glauben- es gibt hier auch Hausaufgaben! und die wollen auch gemacht werden.
Ach so, falls jemand wissen will, was ich hier bisher gelernt habe:
Prozessmanagement, Intercultural Training, English Presentation, strategische Unternehmensführung
und außerdem:
Poker, wie bringe ich 15 Personen auf 10qm unter, Pizza machen im Akkord, ich bin hundemüde und stehe trotzdem auf, ..... :-)
Bilder der vergangenen 2 Wochen folgen!
Und die Mädels natürlich: shoppen, shoppen, shoppen.
Nur so als kleine Anmerkung zwischendurch: Wer sich jemals über fränkische Unhöflichkeit beschwert, sollte mal nach Berlin! Die "Berliner Schnauze" ist wirklich seeeeehr gewöhnungsbedürftig und vor allem bei Mitarbeitern im öffentlichen Dienst, seien es Busfahrer, Kontrolleure, Sicherheitspersonal,... bzw Kioskverkäufern sehr verbreitet!
So, ich muss weg. Denn heute Abend spielt im TV die Musik. Fussball EM Quali mit Deutschland gegen Tschechien ist natürlich auch in Berlin ein MUSS! Die Zimmerparty ist zwar diesmal nicht bei mir, allerdings müssen noch wichtige Utensilien für einen gelungenen Fussballabend eingekauft werden und -ihr werdet es nicht glauben- es gibt hier auch Hausaufgaben! und die wollen auch gemacht werden.
Ach so, falls jemand wissen will, was ich hier bisher gelernt habe:
Prozessmanagement, Intercultural Training, English Presentation, strategische Unternehmensführung
und außerdem:
Poker, wie bringe ich 15 Personen auf 10qm unter, Pizza machen im Akkord, ich bin hundemüde und stehe trotzdem auf, ..... :-)
Bilder der vergangenen 2 Wochen folgen!Montag, 24. September 2007
Abschiedsfeier im Paradox
So, am vergangenen Samstag war unsere (Marcus und meine) Abschiedsparty in Erlangen. Gleich zu Beginn: DANKE an alle die dabei waren und dazu beigetragen haben, dass es ein so toller und unvergesslicher Abend wurde.
Die Zeit verging für mich wirklich wie im Flug und plötzlich war es schon nachts um 3 Uhr, der Laden wurde zugesperrt und wir mussten so langsam den Heimweg antreten. Naja, wirklich viel reizvolles hatte die Bar um die Zeit ja auch nicht mehr zu bieten, nachdem Tequila und Jägermeister schon gegen 1 Uhr restlos aufgebraucht waren. :-) Jungs und Mädels, Ihr habt vielleicht gebechert und ich bin stolz auf Euch. Und auf mich, weil ich den nächsten Tag fast ohne Kopfschmerzen erleben durfte. ;-)
Und das obwohl es verschiedene Becks-Gemische, Jägermeister und Tequila im Akkord gab.
meine Lektion für die nächste Feier habe ich gelernt: -50% Essen, +100% harten Alkohol!!!
Also noch mal, vielen lieben Dank für Euer Kommen, Eure Geschenke und dafür, dass Ihr versucht habt, mir den Abschied von Deutschland nicht ganz so leicht zu machen.
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